Papayablatt

Carica papaya

Heilkräuter


Papayablatt Pulver*

Anwendung bei:

  • Wurmbefall
  • Infektionen
  • Malaria
  • Fieber
  • Bluthochdruck
  • Herzbeschwerden
  • zur Unterstützung der Leber
  • Sanierung der Darmflora und bei Magen- und Verdauungsproblemen
  • krebshemmende Wirkung

 

Empfohlene Tagesdosierung  4-10 g

*Altersfreigabe: 18+

 

100 g

Heilkräuter

12,99 €

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Papayablätter werden traditionell bei Naturvölkern Südamerikas, Afrikas, Asiens und Australiens eingesetzt

Papaya-Blätter sind bekannt für ihre Wirkung bei Verdauungsbeschwerden, bedingt etwa durch Papain, ein eiweißabbauendes Enzym. Es ist aus mehr als 200 Aminosäuren aufgebaut und wird vorwiegend aus dem Milchsaft der tropischen Papaya-Pflanze aus den grünen Teilen wie der noch unreifen Früchte, vor allem aber der Blätter und ihren Stielen gewonnen. Die reife Papayafrucht enthält hingegen nur sehr wenig Papain.

 

Gegen Blähbauch

Blähbauch und Völlegefühl sind typisch für Probleme bei der Eiweißverdauung. Sie funktioniert nur reibungslos, wenn genug Magensäure erzeugt wird, die Sekretion der Bauchspeicheldrüse optimal und die Darmbakterienflora gesund und leistungsfähig ist. Dabei hilft Papain aus Papayablatttee. Im Magen und im Darm bricht das Enzym Papain die Fasern von Fleisch auf und beschleunigt die Verdauung, sodass keine Blähungen durch Fäulnisprozesse entstehen. Papayablatttee baut außerdem Entzündungs- und Stoffwechselprodukte schneller ab, reinigt den Darm, entsäuert, fördert Darmflora und Immunsystem und saniert insgesamt das Milieu im Verdauungstrakt. Papayablätter werden traditionell bei Naturvölkern Südamerikas, Afrikas, Asiens und Australiens gegen Wurmbefall, Infektionen, Malaria, Fieber, Bluthochdruck, Herzbeschwerden sowie zur Unterstützung der Leber, Sanierung der Darmflora und bei Magen- und Verdauungsproblemen eingesetzt.

 

Fettdepots abbauen

Papaya-Enzyme sind aber auch wirksame „Fettverbrenner“. Überschüssige Fette in den Fettdepots werden aus den Speicherzellen herausgelöst und können in der Leber abgebaut werden. Doch nicht nur Übergewicht, auch Untergewicht kann man mit Papayablatttee begegnen. In der Volksmedizin Indiens wird der Tee verwendet, um den Appetit anzuregen. Gute Erfahrungen kann man damit sogar bei Krebspatienten machen, die nicht mehr essen können und abmagern (Krebskachexie). Hier kann man erleben, dass erstaunlich schnell wieder Gewicht zugelegt wird.

 

Anti-Krebs-Wirkung

Aber offenbar geht die Wirkung noch weit darüber hinaus. Die Papaya wird seit Jahrhunderten von alten Völkern als Krebsheilmittel angewandt. Ob die Aborigines Australiens die ersten waren oder die Kahunas auf Hawaii ist nicht bekannt, aber alle wussten um die krebshemmende Wirkung der Blätter und Stiele der Papayapflanze.

 

Die Inhaltsstoffe des Papayablattes, darunter Papain, aber sehr wahrscheinlich noch andere wie z. B. Carpain, verfügen über eine spezielle eiweißauflösende Kraft, greifen aber ausschließlich von Krebs befallenes Gewebe an. Indem die Papaya-Enzyme die Fibrinhülle der Krebszelle auflösen, werden sie für die Immunabwehr wieder erkennbar und angreifbar. Gesunde Zellen hingegen verfügen über Schutzmechanismen gegen eiweißspaltende Enzyme, während Krebszellen erst verzögert Enzymhemmstoffe dagegen entwickeln. 12 bis 48 Stunden, die genügen können, um Krebszellen selektiv zu eliminieren. Acetogenine, die in der Papaya ebenfalls enthalten sind, besitzen hohe biologische Aktivität gegen Pilze, Würmer, einige Viren und viele Krebszelllinien. In VitroTests mit Brust-, Gebärmutterhals-, Bauchspeicheldrüsen-, Leber- und Lungenkrebs zeigte die Verlangsamung des Wachstums der Krebszellen durch die Einwirkung von Papaya-Extrakt binnen 24 Stunden. Begleitend zu Chemo- und Strahlentherapie reduziert das Extrakt deren Nebenwirkungen wie Durchfälle, Hautausschläge, Schleimhautschwellungen und Narbenbildung, es unterstützt die Wundheilung nach Operationen – alles gute Gründe, um Papayablatttee zu trinken (3 Esslöffel auf 1 Liter, eine halbe Stunde kochen) oder ein einfaches Rezept der Aborigines zur Herstellung eines Voll-Auszuges zu befolgen.

 

Da mehrere Inhaltsstoffe für die Wirkungen verantwortlich sein dürften, verwenden wir lieber Tee oder selbst hergestellten Voll-Auszug statt fertige Extrakte. 6 Esslöffel geschnittene, getrocknete Blätter und Stiele kocht man mit 2 Liter Wasser zwei Stunden auf mittlerer Flamme ohne Deckel. Die verbleibende Menge seiht man ab, füllt sie in Flaschen und bewahrt sie im Kühlschrank auf. Täglich trinkt man etwa 200 ml davon und nimmt dazu 3 Teelöffel Melasse, ein weiteres Heilgeheimnis der Aborigines. Wird der Extrakt nach 3 bis 5 Tagen trüb, kann man ihn nicht mehr verwenden.