Neemblatt

Azardirachta indica

Heilkräuter


Getrocknet Neemblätter *

  • Antibakteriell
  • fungizid
  • viruzid
  • entzündungshemmend
  • wundheilend
  • desinfizierend
  • harntreibend
  • Antidiabetikum
  • fiebersenkend
  • insektizid und pestizid
  • stärkt das Immunsystem und die Leber
  • hilft gegen Malaria

 

Empfohlene Tagesdosierung 2-4 g

*Altersfreigabe: 18+

 

100 g

Heilkräuter

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Die Heilkraft des Baumes

Der Hauptwirkstoff des Niembaumes ist Azadirachtin. Dieses dient eigentlich dem Eigenschutz des Baumes, denn damit wehrt er sich gegen die Vermehrung von Schadinsekten, Würmern und anderen Schädlingen. Viele der wirksamen Substanzen des Baumes sind noch nicht ausreichend erforscht, doch jahrtausendelange gute Erfahrungen sprechen für sich selbst.

 

Bekannte in Ost Afrika auf swahili als Mwarubaini, übersetzt der “Vierziger Baum” genannt, weil er 40 Krankheiten heilen kann.

 

Die Heilkraft des Baumes ist vor allem in Gegenden von Bedeutung, in denen der nächste Arzt nicht nur weit entfernt ist, sondern auch noch in barer Münze bezahlt werden muss, die in den Tropen oft Mangelware ist.

 

Doch ist dieses Gewächs nicht nur eine höchst potente Heilpflanze, es ist ein absolutes Allroundtalent:

 

  • Hervorragend zur Wiederaufforstung entwaldeter Gebiete geeignet, da schnellwüchsig und relativ anspruchslos.
  • Ausgezeichnetes Baumaterial, da termitenresistent, wird er auch im Schiffsbau eingesetzt.
  • Aus Blättern und Ölpress-Rückständen werden biologische Pflanzenschutzmittel gewonnen.
  • Im Gartenbau und in der Landwirtschaft wird er als Mulchmaterial zur Nährstoffanreicherung und Abwehr von Schadinsekten, Fadenwürmern und Schnecken verwendet.
  • Aus Neemkuchen, einem Nebeprodukt der Ölherstellung, wird Düngemittel gewonnen.
  •  Er liefert Futtermittel, Schmiermittel sowie Lampenöl, das gleichzeitig Insekten abwehrt.
  • Niembaum wird eingesetzt für kosmetische Anwendungen, in Seife und als Zahnbürste.

 

Statt sich die Zähne mit einer Zahnbürste zu putzen, brechen viele Tropenbewohner einfach einen kleinen Zweig vom nächsten Niembaum ab. Sie putzen damit ihre Zähne und massieren die antibakteriellen, desinfizierenden Substanzen ins Zahnfleisch ein.

 

Solltest du einmal an einem solchen Baum vorbeikommen, probiere es aus, doch mach dich darauf gefasst, dass du es mit einer äußerst bitteren Medizin zu tun hast.

 

Zur Fiebersenkung wirkt ein Bad in einem warmen Absud von Niembaum. Die Blätter werden dazu 24 Stunden lang in Wasser eingeweicht, und anschließend mit dem Einweichwasser ins warme Badewasser geschüttet.

 

Gegen die in den Tropen weit verbreitete Malaria stellt der Neembaum eine wirksame Waffe dar. Einerseits schätzen Anophelesmücken die Umgebung des Niembaumes selbst nicht, andererseits ist ein Tee aus Neembaumrinde ein wirksames, wen auch höllisch bitteres Mittel gegen Malaria.

 

Ist ein Schnupfen im Anmarsch, hilft eine Dampfinhalation von etwa 10 Minuten lang gekochten, ganzen Neembaumblättern und Ästchen. Schon nach der ersten Inhalation verbessert sich die Rinnnase. Am besten abends anwenden, denn diese Prozedur macht auch richtig schön bettschwer. Ein positiver Nebeneffekt ist die wunderbar glatte, seidenweiche Haut nach einer solchen Inhalationstherapie. Am nächsten Tag einfach dieselben Blätter noch einmal aufkochen und die Anwendung wiederholen.